Zwei Neuaufnahmen bei der Feuerwehr Dörpen

– Beförderungen für verdiente Kameraden- Neuer ELW kommt 2019-

Jsie Dörpen. In seinem Jahresrückblick anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung zog Ortsbrandmeister Wilfried Ahlers Bilanz. 84 Einsätze verzeichnete die Feuerwehr Dörpen im Jahr 2017, bei denen 1265 Einsatzstunden geleistet wurden. Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 26 Einsätze. Ahlers dankte allen Feuerwehrangehörigen für die geleistete Arbeit. Demnach leisteten die Kameraden mit 49 Dienstabenden eine Gesamtzahl von 3129 Stunden. Nachbarwehren forderten immer wieder die Unterstützung der Wehr durch Anforderung des Rüstwagens bei Verkehrsunfällen und der Drehleiter bei größeren Bränden an. Ahlers dankte allen Kameraden für die tolle Arbeit und den guten Zusammenhalt innerhalb der Wehr. Ein großes Lob ging auch an die Führungskräfte für die gute Ausbildung an den Dienstabenden. Auch im vergangenen Jahr nahmen wieder mehrere Kameraden an Lehrgängen auf Kreis- und Landesebene teil, die alle mit guten Ergebnis abgeschlossen wurden. Ein ganz besonderer Dank galt der politischen Gemeinde Dörpen für die sehr gute Zusammenarbeit. Alle Ersatz- und Neubeschaffungen konnten ohne große Komplikationen zusammen geplant und umgesetzt werden.

So konnten die Planungen für das neue Tanklöschfahrzeug abgeschlossen werden, sodass dieses im Herbst 2018 in Dienst gestellt werden kann. Ebenfalls seien die ersten Planungen für die Ersatzbeschaffung eines neuen Einsatzleitwagens (ELW) angelaufen. Dieser würde höchstwahrscheinlich in der ersten Jahreshälfte 2019 in Dienst gestellt werden können.

Gerätewart Dieter Bollingerfähr wies in seinem Bericht daraufhin, dass die Feuerwehr Dörpen fünf Einsatzfahrzeuge und ein Boot vorhält. Das TLF 16/25 sei nunmehr das älteste Fahrzeug der Feuerwehr, trotz einiger Lackausbesserungsmaßnahmen vor ein paar Jahren, kommt die Korrosion im Heckbereich des Aufbaus wieder durch. Der ELW aus dem Jahr 2000 ist trotz einiger Umbaumaßnahmen nicht mehr auf dem Stand der Technik. Die Kommunikationselektronik sei in die Jahre gekommen. Die Batteriekapazität reiche nicht mehr aus um alle Verbraucher durchgehend zu laden. Ein Ladegerät mit einer größeren Kapazität wurde hierfür angeschafft, da beim alten Ladegerät immer wieder die Überlastsicherung auslöste. Die Feuerwehr Dörpen verfüge zwar über einen in die Jahre gekommenen, aber zufriedenstellenden Fahrzeugpark, so Bollingerfähr. Atemschutzgerätewart Wolfgang Pelle hob noch einmal die Wichtigkeit der ärztlichen Vorsorgeuntersuchung für die Atemschutzgeräteträger hervor. Nur mit diesem Attest und der jährlichen Übung, in der umgebauten Übungsstrecke in der FTZ Sögel, dürften die Kameraden an Einsätze unter Atemschutz teilnehmen.

Bild Jens Sievers: Beförderte und Ehrende v.L: stv. Ortsbrandmeister Andreas Mörker, Bernd Kleemannn, Michael Hackmann, Renè Klahsen, Dennis Heidt, Michael Blodkamp, Andre Connemann, Michael Thieke, Thomas Kampen, Marius Kloppenburg, Gemeindebrandmeister Horst Kloppenburg, Ortsbrandmeister Wilfried Ahlers, sowie Brandabschnittleiter Nord Gerd Köbbe

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