Mehrere hundert Besucher erleben einen Tag bei der Feuerwehr Dörpen

Rettungshundestaffel Lingen-Emsland stellt ihr Können unter Beweis -

Jsie Dörpen. Mehrere hundert Interessierte fanden bei bestem, sonnigem Wetter den Weg zum Feuerwehrhaus an der Rägertstraße in Dörpen. Hier fand der diesjährige Tag der offenen Tür im Zuge des Ferienpasses der SG Dörpen statt. Nicht nur die Kinder kamen bei dem vierstündigen Programm auf Ihre Kosten. Rund um das Feuerwehrhaus verkauften die Kinder auf dem Kinderflohmarkt ihre nicht mehr benötigten Spielzeuge. Großer Andrang war auch beim Feuerwehrauto fahren. Hier hatten die Kinder die Möglichkeit einmal mit einem großen Feuerwehrauto mitzufahren. Bei der knapp zwei Kilometer langen Strecke konnten sich die Kleinen wie echte Feuerwehrmänner -und Frauen fühlen. Auf dem großen Parkplatz vor dem Feuerwehrhaus stellten die Einsatzkräfte ihren Fuhrpark aus. Eine Hüpfburg und eine Löschübung brachte den Kleinen viel Spaß.

Rettungshundestaffel Lingen-Emsland zeigt mit ihren Vierbeinern ihr Können

In diesem Jahr war auch die Rettungshundestaffel Lingen-Emsland wiedermal zu Gast in Dörpen. Auf dem großen Platz neben dem Feuerwehrhaus zeigten die 22 aktiven Einsatzkräfte mit ihren 13 Rettungshunden bei verschiedenen Einsatzszenarien ihr Können. Die Rettungshundestaffel ist für unterschiedliche Einsatzgebiete spezialisiert und ist in Lingen stationiert. Das Spektrum reicht von Flächensuche, Trümmersuche bis hin zum Mantrail, wo vermisste Personen anhand von Geruchsproben an Kleidungsstücken aufgesucht werden können. So versteckten sich bei Demonstrationsübungen mehrere Kinder hinter Hindernissen oder unter mit Schaumstoff simulierten Steinen. Nach kurzer Zeit gelang es den schlauen Vierbeinern die verschüttete oder vermisste Person zu finden. Mit einem Hundekuchen wurde ihr Erfolg belohnt.

Einsatzkräfte dichten einen leckgeschlagenen Tank ab

Gegen 15.30 Uhr stand die große Übung auf dem Programm. Die kleinen und großen Besucher versammelten sich um den Übungsplatz vor dem Feuerwehrhaus, als plötzlich die Funkmeldeempfänger der Einsatzkräfte ertönten. Laut Übungsszenario war es bei Rangierarbeiten auf einem Firmengelände zu Beschädigungen an einem mit ätzender Natriumhydroxidlösung gefülltem 1000 Liter Fass gekommen. Dieser flüssige Gefahrstoff lief aus dem Behälter aus und drohte in die Kanalisation zu gelangen. Das gesamte Übungsszenario war so aufgebaut das das Publikum jeden Schritt der Feuerwehrleute mitverfolgen konnte. Mit Blaulicht und Martinshorn fuhren die Einsatzfahrzeuge auf den Parkplatz zum Übungsobjekt, wo die Zuschauer schon gespannt warteten. Moderator Werner Connemann erklärte jeden einzelnen Schritt der Einsatzkräfte, um den Besuchern die Arbeit der Feuerwehr zu erläutern. Zuerst erkundete der Einsatzleiter die Lage aus sicherer Entfernung, da es sich bei Eintreffen der Einsatzkräfte um einen unbekannten Stoff handelte. Anhand der Stoffnummer konnte mit Hilfe einer Gefahrstoffdatenbank das richtige Sicherheitsdatenblatt gefunden werden. Aus diesen Datenblättern gehen wichtige Hinweise und Gefahren im Umgang mit diesem Stoff für die Einsatzkräfte hervor. Der Gefahrstoff mit der Nummer 1824 ist ätzend und kann Haut und Atemwege schädigen. Mit Hilfe von Chemikalienschutzanzügen ging ein Trupp zuerst zum Straßenablauf vor und dichtete diesen mit einer speziellen Dichtmatte ab. Zusätzlich wurde der Straßenablauf mit Sand eingehaust. Danach gelang es dem Trupp den leckgeschlagenen Tank mit Hilfe eines Dichtstopfens zu verschließen, sodass keine Gefahr mehr bestand. In der Zwischenzeit hatten die restlichen Einsatzkräfte bereits eine Dekontaminationsstelle aus Steckleiterteilen und einer Plane aufgebaut. Um den Gefahrstoff nicht mit aus dem Gefahrenbereich zu tragen, wurde der Trupp welcher den Tank verschlossenen hatte in der Dekon-Stelle mit Wasser gereinigt.

Mit Applaus bedankten sich die vielen Zuschauer für das unterhaltsame Programm. Für das leibliche Wohl sorgte eine große Auswahl selbstgebackener Kuchen, frische Waffeln und Wurst vom Grill. In der Fahrzeughalle fand das Kinderschminken statt. Bei einer Tasse Kaffee hatten die Besucher viel Platz und Zeit sich auszutauschen. Gegen 18 Uhr endete der diesjährige Tag der offenen Tür. Die Feuerwehr Dörpen bedankt sich bei allen Helfern und Unterstützern, die diesen Tag mitgestaltet haben.

 

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